Club 4-Lager in der Kirchgemeinde Wädenswil
Lagerunterlagen von Karin Pfister und Esther Mantel
|
Wir hatten ein intensives Untiprogramm ausgearbeitet, das bis in den Abend hinein dauerte: Da wurde gesungen oder mit einem Postenlauf ein Thema vertieft. Auch liessen sich die Knaben für eine Näharbeit gewinnen und vertieften sich hingebungsvoll ins Zeichnen eines Titelblattes. Das Lagerleben ermöglichte eine Begegnung mit den Kindern, wie wir es sonst nicht erleben. Da hatte viel mehr Platz für spontane Aktivitäten und Gelächter als sonst im Schulzimmer, ganz besonders auch durch die gemeinsamen Mahlzeiten. Da das Pfadiheim Samstagern über eine attraktive Umgebung mit Spielwiese und Wäldchen verfügt, konnten die Kinder in der Freizeit ihren verschiedenen Interessen nachgehen. Die spannendste Erfahrung mit dem Lagerbetrieb realisierten wir aber erst hinterher: Wir waren von sogenannten Störungen während des Unterrichts völlig verschont geblieben und alle Kinder waren integriert und haben gut mitgemacht! Ihre allfälligen Dispute, die es vor allem im mädchenlastigen Lager von Attacken gegen das andere Geschlecht gab, verlegten sie glücklicherweise in ihre Freizeit. Und ganz toll war es, am Schlussabend einen Monat später, an dem von jedem Kind mindestens ein Elternteil erschien, einen Film über das Erlebte zu zeigen und den Eltern so Einblick ins Lager- und Untigeschehen zu gewähren.» Wir danken Karin Pfister und Esther Mantel für die schön ausgearbeiteten Unterlagen. Möchten Sie vielleicht zu diesem Artikel was dazuschreiben? Klicken Sie auf «Kommentieren» und posten Sie Ihre Meinung! |

